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x-mas chillin/kreislauf [24.12.99] [ go ]

am heilig-abend riefen wir in kooperation mit dem kreislauf-team wieder zum traditionell-gemütlichen weihnachts-chillin, welches die vorangegangenen x-mas-chillin-events der letzten jahre nicht nur besuchermäßig in den schatten stellte. ca. 350 gäste übertrafen bei weitem unsere erwartungen und bestärkten uns in der überzeugung, dass ambient noch jede menge unentdeckte potentiale in sich trägt. musikalisch wurde von spacetank, mogwai, daniel philipp, d-flame und special agent nahezu das komplette chill-spektrum abgedeckt, abgedrehte produktionen von bekannten wie beispielsweise andreas dorau oder moby aber auch von nahezu gänzlich unbekannten mini-labels ergänzten sich zu einem undefinierbaren musikalischen gesamtwerk fernab jeglicher schubladen. sämtliche elektronische stile wie drum´n´bass, elektro, techno, hip hop, trance usw. bekamen dadurch eine gänzlich neue definintion, die den ganzen abend über eine besondere atmosphäre schuf. wir danken allen besuchern für euren support und möchten uns bei denen entschuldigen, die zeitweise leider keinen kuschligen sofaplatz mehr erhaschen konnten. an ostern geht´s übrigens weiter! unser erstes easter-chillin wartet auf alle, die wieder nach neuen klangerlebnissen in gemütlicher umgebung suchen. see you there, or every monday @ kreislauf

adrian rodi
© 2000 sub culture (02/00)

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12.1999 [ go ]

x-mas chillin III

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15.11.1999 [ go ]

flyer 15. november 1999

flyer 15. november 1999

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kreislauf/lagerhaus [ go ]

in welchem club legt der beschaller seine musik von einem sofa aus auf, auf dass man sich dazu gesellen kann? im frisch ins mannheimer lagerhaus umgezogenen kreislauf. bessere anlage als zuvor, der dj nicht im käfig, mehr platz. und wirlich deep chillende klänge von mogwai. das bedeutente wohliges versacken unter massiv erschienener crowd. schön, dass es sowas gibt. jetzt nur noch sehen, was mit dem ebenen-rotationsystem des clubs ergibt. und wie lange überhaupt im lagerhaus domizil bezogen wird. hoffentlich lange...

michael wehrmeyer
© 1999 sub culture (11/99)

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08.1999 [ go ]

Flugzettel August 1999

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>> small talk mit mogwai [ go ]

dass man mit chill-out-musik ein eigenes club-projekt auf die beine stellen kann, konnten sich vor "kreislauf" nur wenige vorstellen. auch wir haben zugegebenermaßen etwas gestutzt, als uns im august 97 die einladung zur kreislauf-eröffnung, damals noch im ms connexion, ins büro flatterte. mogwai und tom, die sich dafür verantwortlich zeigen, haben die welt eines besseren belehrt und feiern am 01. september bereits das 2-jährige bestehen ihres gemütlichen montag-happenings. wir trafen mogwai zum interview und sprachen über zigaretten, philosophie und über das geheimnis ihres erfolges.

sub culture: erzähl doch mal kurz, wie kamt ihr eigentlich auf die idee, einen ambient-club zu veranstalten, und das auch noch montags? ein vorhaben, wovon euch sicherlich viele club-veranstalter abgeraten hätten...

mogwai: da ambient im vergleich zu anderen stilen eher meine musikrichtung ist, als dj und auch privat, war das schon im vorfeld klar. beim zigarettenrauchen sind tom und ich auf die idee gekommen, das als club zu machen. als auswahl standen zwei tage, sonntag oder montag, und wir haben uns für letzteren entschieden, weil da eh nix los ist und der zu den öffnungszeiten des ms connexion gut passte.

sub culture: und wieso "kreislauf" [doofe frage]

mogwai: weil der name witzig ist und weil bei der eröffnung in der stage des connexion die hintere tür zum garten offen war, man dort rauslaufen und vorne wieder reinkommen konnte. [doofe antwort]

sub culture: echt? hab ich gar nicht mitbekommen, da muß ich wohl im sofa versackt sein...

mogwai: da sind wohl fast alle im sofa versackt...

sub culture: mal im ernst, habt ihr mit so einem erfolg gerechnet?

mogwai: ehrlich gesagt nein. durch unsere tätigkeit im connexion haben wir schon eine ahnung von öffentlichkeitarbeit gehabt und gewußt, wie wir sowas aufziehen müssen, aber dass bei der eröffnung 70 leute kommen, damit hat keiner gerechnet.

sub culture: inzwischen arbeitet ihr ja nicht mehr im connexion, läuft der montag so gut, daß ihr davon leben könnt?

mogwai: also geld verdienen tun wir damit keins. kreislauf ist und soll ein null-auf-null projekt bleiben, eine art hobby, wo wir uns selbstverwirklichen können. wir machen das schon für den spass und gehen zum geldverdienen bürgerlichen tätigkeiten nach.

sub culture: hier in der region bist du eigentlich der gefragteste und bekannteste chillout-dj (und das, obwohl du ausschliesslich mit cds auflegst...), ob das jetzt bei einer future, sounds of life, time warp oder sonstwo war. wie kam´s soweit? liegt das daran, daß du schon von anfang an ausschliesslich diese schiene fährst, oder wie erklärst du dir das?

mogwai: ich selbst kann das gar nicht einschätzen. ich bekomme das zwar mit und bin immer ganz verblüfft, wenn mich irgendwelche leute ansprechen und meinen, sie kennen mich schon eine ganze weile lang. im prinzip mache ich halt mein ding, und das hauptsächlich in der gegend, auch regelmäßig ausserhalb, aber dass ich jetzt sagen könnt, ich wär berühmt, das kann ich selbst nicht beurteilen.

sub culture: aber eigentlich ist es doch schon so, dass es kaum eine grosse party mit chill-out ohne dich gibt - zumindest wüsste ich gerade kein beispiel.

mogwai: ja - wüsste ich auch nicht... schon irgendwie komisch...

sub culture: früher war ein chill-out eher ein notwendiges übel, heute achten die leute bewusster darauf, dass auf grossen parties einer vorhanden ist. kann man sagen, dass "chill out" selbständiger geworden ist?

mogwai: ja auf alle fälle. eine art chill-out-club hat es ja schon vor ein paar jahren im frankfurter xs gegeben, das war dann damals aber mehr so ein gag. heute ist so ein fester club denkbar, nicht nur in mannheim auch in anderen städten. dadurch, dass die leute auch offener geworden sind bezüglich anderer musikrichtungen und sich nicht nur noch für "ihre" musik entscheiden, ist sowas möglich geworden.

sub culture: worin liegt der erfolg von ambient?

mogwai: ambient ist ja schon vom begriff her recht schwammig, man kann an einem abend so viele unterschiedliche stile in einem set vereinen, wie kaum woanders, was sicherlich auch mehr leute anspricht. ausserdem lässt ambient dem hörer die wahl, ob er nur zuhört oder irgendwann darauf tanzen will, wenn er gerade lust dazu hat. den einfluss von drum´n´bass halte ich in diesem zusammenhang für sehr wichtig. ambient ist einfach vielseitiger als alles andere.

sub culture: drum´n´bass ist da ja eigentlich ein krasser widerspruch weil ursprünglich für schnelles tanzen gedacht, um noch heftiger abzufeiern, welches nun immer häufiger als stilmittel für ambient gebraucht wird. wie erklärt man sich sowas?

mogwai: ja, das frage ich mich auch, lässt sich schwer sagen... drum´n´bass ist für mich eine sehr gefühlsbetonte musik, bei der man auch locker rumhocken kann. ganz wichtig ist dabei auch die art der präsentation. als beispiel legt der jonathan oft auf parties die gleichen platten auf, wie ich im chill out. bei ihm tanzen die leute, im kreislauf hören sie zu - und rauchen zigaretten...

sub culture: jonathan legt ja auch bei deinem geburtstag auf! wann war der nochmal?

mogwai: am montag den 2. august! da werde ich 30. gefeiert wird wie immer im kreislauf im ixxs, werftstr. 25, mannheim-jungbusch.

adrian rodi
© 1999 sub culture (08/99)

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die nacht mit licht gefüllt [ go ]

kaiserslauterer pfalzgalerie entstaubt die gewohnte museumslandschaft

auf- und anregende verbindungen von licht, farbe, klang und raum erwarteten die besucher der museumsnacht zum abschluß der veranstaltungsreihe "1.LiGA!" in der pfalzgalerie. museum pur? - nein, absolut nicht. keine kunst im rahmen an weiß getünchter wand und skulptur pur auf weiß gestrichenem holzpodest. das war es sicherlich nicht, was die besucher der museumsnacht der pfalzgalerie kaiserslautern erwarten durften, als sie am samstag zu später stunde in die heiligen hallen des museums kamen. sie kamen zu der abschlußveranstaltung der ausstellungsreihe "1.LiGA!" der pfalzgalerie, die mit diesem abschluß den begriff museum neu überdachte, vielleicht sogar zeitweise auf den kopf stellte und vor allen dingen einmal neue perspektiven und möglichkeiten zum erleben und genießen von kunst aufzeigte. war es eher eine performance oder doch mehr ein event? eigentlich unwichtig in der definition, entscheidend in durchführung und ideenreichtum. begonnen hatte alles schon eine woche zuvor mit einem laserstrahl, der jede nacht vom stadion der roten teufel eine lichtbrücke zum museum schlug und so auch das thema der reihe "1.LiGA!" definierte. als sich am samstag dann die türen des museums zur langen nacht öffneten, war man dann auch recht erstaunt, daß das sonst eher nüchterne und altbackene foyer eigentlich eher an eine nette party-scene mit unzähligen gästen erinnerte, in die die gruppe "mogwai + mot, kreislauf mannheim" musik und lightshows implantiert hatte. in den unteren räumen findet man sich dann der situation ausgesetzt, zwischen künstlichen nebelschwaden und den schrillen klängen modernsten techno-sounds seinem nachbarn nicht auf die füße zu treten. wer in die oberen gefilde des museums vordringen will, wird von einer das ganze treppenhaus füllenden roten lichterkette fast zwangsweise zu den übrigen räumen geleitet: im bereich der aula präsentiert die studentengruppe "VIPLounge" zwei anspruchsvolle projekte ihrer arbeit. zum einen werden auf die seitenwand eines großen leinwandturms übereinander im wechsel je drei bilder, die die barbarossa-stadt in nie gesehenen details präsentieren. die zweite arbeit besteht aus einem videofilm, der die ständig über die stadt richtung air base ramstein fliegenden militärflugzeuge mit ihrer enormen geräuschkulisse zeigt - und das auch noch direkt hintereinandergeschnitten - ein wahnwitziges bild- und klangerlebnis!
im direkt gegenüber liegenden gebäudeflügel präsentieren sich grafiken, zeichnungen, gemälde und skulpturen in einem völlig neuen licht: disco-strahler und farben werden zum beherrschenden element und bilden den gegensätzlichsten rahmen zu der in den räumen etablierten kunst, den man sich nur vorstellen kann. trotzdem ist ein positiver eindruck nicht von der hand zu weisen, man fühlt sich wohl und das erlebnis kunst wird real und greifbar. noch deutlicher wird dann diese intention, wenn man seine schritte in den altehrwürdigen slevogtsaal des museums lenkt: fast schon wie eine unüberwindliche barriere wirkt die düstere finsterniß, die hier das sagen hat und einem von der tür an durch den raum begleitet - einzig unterbrochen durch langsame wechsel gedämpften, bunten lichtes, ausgestrahlt von esoterischen lichtinstallationen und sphärischen klängen, mit denen der künstler michael rausch die zuschauer aber dann doch zum verweilen nicht nur einlädt, sondern vielmehr zwingt. und so passiert es dann auch, daß sich unzählige besucher hier an den wänden und auf den zwanglos aufgestellten sitzmöbeln niederlassen und einfach nur zuhören, sehen und genießen. auch findet man eine doch offensichtlich übermüdete museumsbesucherin, die eine zum kunstgenuß bereitgestellte liegeähnliche sitzgelegenheit für ein kleines schläfchen mitten zwischen slevogts und liebermanns zweckendfremdet. offensichtlich hat dann dieiIdee der museumsnacht auch leute gefunden, die sie verstanden haben: hat man einen passenden rahmen, fühlt man sich auch im museum wohl, erlebt, sieht und kann auch mal einfach nur kunst hautnah anfassen und drin leben. beendet wurde dann die museumsnacht gegen drei uhr morgens - zumindest offiziell. bis die letzten der gäste die party verließen, zeigte die uhr dann doch schon fast fünf. so gesehen dürfte die lange museumsnacht nur als erfolg zu werten sein, idee und konzept kamen an und eigentlich bleibt nur zu wünschen, daß es nicht auch zugleich die zweite nacht dieser art war - nämlich die erste und die letzte.

rainer dietrich
© pirmasenser zeitung (20.05.1999)

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03.1999 [ go ]

Flugzettel März 1999

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22.02.1999 [ go ]

Flugzettel 22. Februar 1999

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15.02.1999 [ go ]

Flugzettel 15. Februar 1999

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01.1999 [ go ]

Flugzettel Januar 1999

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